Dienstag, 18. Oktober 2016

Südfrankreich, Nähe Grasse

Die Sonne ist diesen Sommer besonders drückend und intensiv. Ich sitze auf einem Korbstuhl mit gelb-weiß gestreiftem Kissen und genieße den Ausblick, geschützt vom Schatten. Wir befinden uns auf einem Berg, unterhalb unseres Grundstückes sieht man eine ausgetrocknete Wiese voller Olivenbäume. In der Ferne hört man das Bellen streunender Straßenhunde. In der Luft liegt der Geruch von Sonnencreme und Chlor. Ich stehe auf, laufe mit nackten Füßen über den Steinboden, nehme Anlauf und springe in den Pool. Inmitten dieser drückenden, stehenden Luft, wo jeglicher Windstoß fehlt, fühlt sich das frisch-kühle Wasser wie ein Mantel der Erleichterung an. Das Haus ist aus Steinen erbaut und hat blaue, hölzerne Fensterläden. Man hört keine Autos, keinen Lärm, keine Menschen - nur bellende Hunde und zirrende Grillen. Ich schließe die Augen. Die Sonne brennt auf meiner Haut und ich lasse mich treiben.

Kommentare:

  1. Du hast einen sehr schönen Schreibstil ich wünschte ich könnte mich auch so ausdrücken.

    Ich reise gerade durch Asien.
    Guck doch mal vorbei :)
    http://www.sonder-lebenlernen.blogspot.de/

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  2. Danke Linda, freue mich sehr über deinen Kommentar!
    Asien?Spannend! Klar schau ich vorbei :-)

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